Hallo Ihr Lieben…
Nun kommt noch kurz vor Ende des Jahres ein Weihnachtsgruß mit vielen kleinen und großen Neuigkeiten von uns „reingeschneit“… Die letzten Monate waren voll von großen Veränderungen und es gibt viel, was wir euch erzählen wollen….aber der Reihe nach.
Die erste tolle Nachricht, vielleicht wisst ihr es schon, ist, dass Heike schwanger ist und wir einen zweiten Jungen bekommen werden. Im April ist es dann soweit und wir freuen uns schon riesig drauf. Vor allem Nate; er ist der Überzeugung, ist das Baby erst einmal „draußen“, kann es dann sofort mit ihm Baustelle oder Ritterburg spielen… Da werden wir ihn wohl noch etwas vorbereiten müssen…;-)
Letzten Monat sind wir dann auch noch innerhalb von Radebeul in eine eigene Wohnung umgezogen. Wir fühlen uns hier richtig zu Hause, haben sehr nette Leute im Haus wohnen und einen tollen Garten rund ums Haus, Fensterläden (die Heike total liebt) und eine große Küche (die Lars total liebt
).
Eine weitere große Umwälzung ist auf finanzieller Ebene geschehen. Wir können nur staunen wie wunderbar Gott mal wieder alles geplant hat – vor einem halben Jahr noch wär uns die heutige Lösung nicht im Traum eingefallen.
Nachdem wir im Juli mit Freunden hier einen Verein gegründet haben, um sie in ihrem Projekt, eine christliche Arbeit aufzubauen, zu unterstützen und Gott uns das Grenzgebiet mehr und mehr als eine Last aufs Herz legte, kam uns eine Idee, die langsam Form angenommen hat. Und zwar überlegten wir, für Heike eine Anstellung in dem Verein zu schaffen, deren Ziel es ist, uns für die Arbeit im Grenzgebiet freizusetzen, so dass wir uns darauf konzentrieren können, ohne dass Heike noch extra arbeiten gehen muss. Und tatsächlich können wir über diesen Verein zum Januar nächsten Jahres eine 400 Euro-Stelle durch Unterstützung von vielen von euch in die Tat umsetzen. Herzlichst danke dafür!!!
Es tut uns sehr gut zu wissen, das dies jetzt nur solange funktioniert wie Gott es möchte.
Gleichzeitig hat sich auch bei Lars’ Ausbildung einiges verändert, was einfach genial ist. Über Christoph erfuhren wir scheinbar zufällig, dass in einer Kneipe, die einen ausgezeichneten Koch hat, eine Aushilfskraft gesucht wird. Da Lars ja auf einer privaten Schule ausgebildet wird und nichts verdient, kam uns das als kleine Nebenbeschäftigung wie gerufen. Christophs kühnen Anpreisungsfähigkeiten haben wir es dann zu verdanken, dass Lars tatsächlich dort immer wieder aushelfen konnte. Es gefiel ihm dort super, Arbeitszeiten und Arbeitsklima sind bestens und es gibt viel Kreatives und Anspruchsvolles zu lernen. Irgendwann, mit viel Gebet begleitet, fragte Lars mal vorsichtig an, ob sie ihn dort nicht weiter ausbilden könnten. Obwohl es sich für sie finanziell nicht lohnt, haben sie sich nach einigem Hin- und Her-rechnen entschieden, Lars mit in ihr Team aufzunehmen. So kann er dort nun sein zweites Ausbildungsjahr weitermachen und zusätzlich auch noch etwas Geld verdienen. Zu den Theorieblocks geht er dann weiterhin auf seine Schule. Diese stand dem ganzen Prozess gar nicht im Wege, obwohl Lars ja mitten im Schuljahr gewechselt hatte. Was Gott alles so macht… da sind dann plötzlich keine Steine mehr im Weg!
Und nun zu einem weiteren spannenden Teil….
Die Arbeit im Grenzgebiet nimmt langsam Konturen an. Als wir letztes Jahr nach Radebeul gezogen sind, wollten wir für Gott bereit sein, etwas in der Grenzregion zu tun. Wir waren nicht endgültig überzeugt, dass er uns in diese Arbeit ruft oder wollten es besonders gern machen, sondern wir sahen bloß die Notwendigkeit, die vielen Frauen und Mädchen auf den Straßen, die geistliche Armut usw. und fingen an mit einer Freundin, Doris, zu beten. Im Laufe des Jahres konnten wir das Thema nicht „loswerden“ und im Sommer waren wir dann eine knappe Woche im Grenzgebiet unterwegs. Daraus hat sich schließlich einiges ergeben, das uns ermutigt und „zieht“ auf diesem Weg weiter zu gehen.
Im Oktober bekamen wir das Auto, mit dem wir in Tschechien unterwegs waren, geschenkt. Das war für uns ein absolutes Wunder. Zuerst sollten wir es bekommen, weil die Besitzerin das Auto ihrer Schwester zugesagt bekommen hatte. Doch das zerschlug sich und sie musste uns wieder absagen. Zwei Wochen später rief sie allerdings wieder an und meinte, sie könne uns das Auto doch geben. Der Grund dafür war fast unglaublich: Missionare aus England hatten ein Auto zu verschenken, dass sie nicht mehr brauchten und hatten den Eindruck, es in dem Ort zu verschenken, wo unser jetziges Auto zu Hause war. Da es kein anderer haben wollte, bekam sie es geschenkt und wir ihres. Was für ein Wunder, und wie wunderbar und genial sind Gottes Wege. Nun sind wir mobil und können mit dem Auto ganz leicht nach Tschechien rüber fahren…
Um die Zeit, die wir bzw. Heike ja jetzt besonders zur Verfügung hat, zu nutzen, haben wir innerhalb der Woche einige Gebetszeiten fürs Grenzgebiet festgemacht. Russisch lernt Heike auch weiter und es bleibt Zeit um regelmäßig ins Grenzgebiet zu fahren und Kontakte zu anderen Interessierten aufzubauen und zusammen zu beten und zu planen.
Über unseren Blog haben wir in den letzten Wochen zwei Ehepaare und zwei Frauen kennen gelernt, die das Grenzgebiet auch sehr auf dem Herzen haben. Letztens haben wir uns mit einigen von ihnen getroffen, spannenden Geschichten gelauscht, wie Gott jedem einzelnen das Thema aufs Herz gelegt hat, Ideen und Gedanken ausgetauscht und gebetet. Wir sind sehr gespannt, was daraus entsteht…
Was unsere weiteren Pläne angeht, so scheint sich heraus zu kristallisieren, dass wir zum einen regelmäßig ins Grenzgebiet fahren werden um dort zu beten: um dort für Gott den Raum einzunehmen, um Herzen für Gott zu öffnen und ihm einfach durch Gebet den Weg zu bahnen. Zum anderen meinen wir, dass Gott uns im Gebet immer wieder darauf anspricht, mit den Frauen und Mädchen dort Kontakt aufzunehmen, was wir nach unserer Tour im Sommer eigentlich erstmal beiseite gelegt hatten. Wie wir das machen sollen und was wir dann sagen sollen wissen wir noch nicht, aber das wird Gott uns ganz sicher dann schenken.
Ein weiterer Gedanke, in den wir gern investieren wollen, ist die Versöhnung von Deutschland und Tschechien in unserer Generation, weil wir gemerkt haben, wie sehr die Vergangenheit der beiden Länder in der ganzen Sache eine wesentliche Rolle spielt. Eines der Ehepaare, die wir über den Blog „kennen gelernt“ haben, plant für das nächste Jahr zu diesem Thema mehrere Veranstaltungen durchzuführen. Wir sind gespannt, was sie vorhaben und hoffen, dass wir da irgendwie zusammenarbeiten können.
Ja, das war es von uns.
Da bleibt uns nur noch, euch gesegnete und ganz besondere Weihnachten zu wünschen! Es ist total schön, mit
euch zusammen auf dem Weg zu sein.
Lars, Heike und Nathanael
Neue Addresse!!!!!!
Lars und Heike Schäfer
Karl-Marx-Straße 22
01445 Radebeul
Unterstützung
Wenn du uns unterstützen magst, freuen wir uns sehr. Du kannst dies tun indem du für uns betest, das ist was
wir am meisten brauchen. Wenn du das regelmäßig tust freuen wir uns, wenn du uns das wissen lässt.
Um unsere Arbeit auch finanziell mitzutragen, gibt es zwei Möglichkeiten.
Zur Finanzierung der 400 Euro-Stelle und die Ausgaben für die Arbeit (z.B. Spritkosten,…)
Terebinthia e.V., LKG Dresden, BLZ 85095164, Kto. 0102728025 (mit Spendenbescheinigung)
Für uns als Familie
Lars Schäfer, LKG Dresden, BLZ 85095164, Kto. 218723 (ohne Spendenbescheinigung)
Vielen Dank!!!
